Pai ist bisher mein liebster Ort hier aber es tat ganz gut das Guesthouse zu verlassen... War zwar wunderschoen am Fluss, mit nem Riesengarten (oder fast park) und Haengematten ueberall... aber nachts echt eklig mit jeder Menge Tieren die ich eigentlich nie sehen wollte. Mal abgesehen davon dass man unweigerlich staendig auf Schnecken tritt (Crunch..) war da so n riesiges Insekt, so 10-12 cm lang.. Zuerst dachte ich es kloft jemand ans Fenster und als ich irgendwann rausgegangen bin ist mir dieses abartige Ding gegen den Kopf geflogen.. in der letzten Nacht musste ichmich erst durch ein Spinnennatz zur Dusche kaempfen und als ich gerade voller Shampoo war kam kein Wasser mehr.. Dafuer ne grosse fette kroete die sich daran gemacht hat den raum zu durchqueren...

Danach bin ich recht umstaendlich mit dem Bus nach Chiang Mai und weiter nach Chiang Rai gefahren (wo es absolut nix zu sehen gibt) und heute weiter nach Chiang Khong, ne Stadt an der Grenze, von wo aus wir morgen hoffetnlich nach Laos weiterfahren werden.. und mit nem Boot 2 Tage auf dem Mekong River nach Luang prabang...

Leider hab ich auch in letzten Tagen irgendwas nicht vertragen was meinem Bauch nicht soo gefallen hat... Kombiniert mit Nebenwirkungen von den Malariatabletten die ich heut angefangen hab zu nehmen war es echt nicht so der Wohlfuehl-Tag...

Aber ich bin schon total gespannt auf Laos! 

6.9.08 16:19, kommentieren

Fotos!

Uups, fast vergessen! Hab auf Studivz ein Paar Bilder hochgeladen weil das auf dieser Seite nicht hinbekommen hab..

Sorry fuer alle die nicht bei Studivz sind aber vielleicht koennt ihr ja einen "Studenten"  fragen ob er euch die Bilder zeigt! (Oder Mitglied werden... an die Verweigerer

Bilder vom Meditation Retreat kann man unter

http://www.monkchat.net/?name=gallery

sehen (26-28 August). Leider geht die Seite oefters mal nicht zu oeffnen.

4.9.08 16:24, kommentieren

Bin jetzt nicht mehr in Chiang Mai, obwohl ich mich dort schon fast zu Hause gefuehlt hab.. die Besitzerin vom Guest-House war sehr nett und hat es irgenwie jeden Abend geschafft ein paar Backpacker zusammenzutrommeln um ihnen das Nachtleben von Chiang Mai naeherzubringen sodass ich schliesslich unter anderem auch in den Genuss einer Thai Disco gekommen bin... bisschen komisch, auch abgesehen von der Musik. Ueberall stehen kleine Tische rum (also im Weg) und obwohl ich nicht der wildeste Taenzer bin hatte ich dort das Gefuehl mich eher zurueckhalten zu muessen um nicht aufzufallen.. aber die Cocktails, muss man zugeben, sind sehr billig und sehr gut (gehaltvoll^^)

Bee (die Besitzerin von dem Guesthouse) hat mir erzaehlt dass sie lieber mit ein paar ("westlichen" Backpackern weggeht weil sie sonst manchmal fuer ne Prostituierte gehalten wird.. das hat mich ziemlich geschockt.. Dabei sind wir weit weg von Pattaya etc. also den Sex-Tourismus-Hochburgen. Echt haesslich wenn einem das im eigenen Land so geht.

Gerade bin ich in einer kleinen Stadt namens Pai nordwestlich von Chiang Mai, eigentlich nicht weit, aber die Fahrt auf der kurvigen Bergstrasse dauert ewig..mir war unglaublich schlecht (nicht nur mir, was mich irgendwie getroestet hat) aber der Ausblick war ne Enschaedigung. Dass es so lang gedauert hat lag auch daran dass ich 2 h spaeter gefahren bin als ich eigentlich gebucht hatte... der Fahrer war zu bloed mein Guesthouse zu finden obwohl es nur ca. 50 m vom Tourist Office entfernt war.

In Pai hab ich dann gleich ein paar Leute von der Trekking Tour wieder getroffen  die ihrerseits auch Freunde getroffen hatten.. war echt lustig.

Weil das hier sehr praktisch ist und weil wir es alle mal ausprobieren wollten haben wir beschlossen uns Motorroller auszuleihen... war echt mit der beste Tag ueberhaupt! 

Wir wollten natuerlich jeder unseren eigenene Scooter aber es hat incl Tanken und Versicherung nur ca. 4 Euro gekostet...

Dass man noch nie darauf gefahren ist ist hier komlett egal, man bekommt halt kurz gezeigt wie s geht und es ist auch nicht schwerer als Radfahren.. Automatik natuerlich.  Bitte macht euch jetzt nicht massig Sorgen!! (Manche von euch) War nicht so gefaehrlich wie es klingt. Die Strassen sind hier echt leer und meistens faehrt man auf Wegen wo man eh nicht schneller als mit dem Fahrrad fahren kann. Aber es macht irre Spass und man kriegt viel zu sehen!

Wir sind zuerst ein Stueck in die Berge gefahren und dann noch ein Stueck zu einem Wasserfall gelaufen.. der auch echt schick war.. zuerst konnte man ihn nur hoeren und wenn man ein Stueck durchs Wasser watet kommt man um eine Biegung im Fluss und kann ihn auch sehen

Dann waren wir bei so einer Art Mini-Canyon haben uns ein paar Elephanten angeguckt und dann hat es natuerlich mal wieder angefangen zu schuetten... Wir haben also das schlimmste abgewartet und es war zum Glueck nicht weit zu den heissen Quellen.. wir waren alle zu geizig in den National Park zu gehen aber ein Camping Platz in der Naehe hat auch einen Pool mit heissem Wasser. Luxus, da im heissen Wasser zu sitzen waehrend einm der Regen auf den Kopf tropft.. und ausser uns keine Touristen weit und breit!

Dann haben wir das ganze noch abgerundet  mit einem entlegenen und sehr friedlichen kleinen Tempel und noch einem Wasserfall...

Besser gehts nicht!! :D

Heut sind dann alle in verschiedene Richtungen weiter gefahren... Aber ich hatte das Gefuehl dass ich mal nen ruhigen Tag brauch wo nix passiert egal wie toll es auch immer ist Also hab ich den groessten Teil des Tages im Garten des Guesthouses verbracht, auf ner Haengematte unter nem Bananenbaum :D mit jeder Menge Fruit Shakes und Eiskaffee...

Gestern hatte ich eecht Glueck weil  die anderen zum Teil das Essen nicht vertragen haben und heut vor ihrer Busfahrt noch ein paar heftige Tabletten aus der Apotheke holen mussten um dann 3 Stunden ohne Klo zu ueberstehen.. Wir hatten alle das gleiche Essen also toitoitoi.

Heut Abend hatten wir (also Pai) nen Stromausfall und es war soo schoen! Die Leute waren total drauf eingestellt und hatten so ne Art Notfalllaternen und jede Menge Kerzen, und natuerlich keine einzige Neonreklame sichtbar... sehr stimmungsvoll

4.9.08 16:11, kommentieren

Chiang Mai Trekking

Um endlich mal etwas Natur nicht nur aus dem Bus zu sehen, hab ich in Chiang Mai eine 3-Tages-Tour gemacht - Hill Tribe Trekking.

War erst mal ganz begeistert dass der ganze Spass nur ca 30 Euro kostet incl. Essen und Unterkunft... und dann etwas genervt statt nem Bus nur so n komischen Truck zu finden der absolut voll gestopft mit Leuten war.. und dann rauszufinden dass man alles was man zuf die Tour mitgenommen hat mit sich rumtragen muss worauf ich nicht so perfekt eingestellt war

Konnte schliesslich alles in meinen Rucksack stopfen aber als wir dann loswandern sollten hat es natuerlich grad irre geregnet, aber wir mussten es am ersten Tag noch bis zum 1. Hill Tribe Village schaffen.. tja, meine Schuhe sind jetzt noch nass!

Zugegeben fing der 1.Tag schon ziemlich cool an mit Elephanten Reiten... Man tut dabei natuerlich nicht mehr als sich da oben hinzusetzen und festzuhalten aber das allein war schon recht aufregend... klar, man hat schon viele Elephanten gesehen aber ich haette NIE gedacht dass es sooo hoch ist! Dazu hat man staendig das Gefuehl bzw. Angst dass der Elephant gleich umkippt was er aber natuerlich nicht tut ganz abgesehen davon dass der Elephant da wohl den groessten Schaden davon tragen wuerde... Naja, waehrend wir so durch den Dschungel riiten fing es wie gesagt an kraeftig zu regnen und zu gewittern... was in dem Moment auf jeden Fall echt  stimmungsvoll war

Das Wandern war echt anstrengend, erstens weil alles nass bzw. ueberschwemmt war und dann heissen die nicht umsionst HILL Tribes... Nach 2.5 h waren wir alle total fertig aber in dem Dorf war es echt schoen, und dann die Aussicht...

Ich hatte den Eindruck dass es ein recht "touristisches" Dorf war, was ich aber im Endeffekt ganz gut fand weil diese Treks in irgendwelche Bergdoerfer recht umstritten sind... ob es eben so  ne gute Sache ist mit Gruppen von jammernden oder glotzenden Touris in ein Dorf einzufallen wo die Leute zum Teil noch nie Europaeer gesehen haben... aber wie gesagt, bei uns war das eigentlich ne gute Mischeung. Man konnte schon sehen wie die Leute dort leben, zwar mit Motorraedern und Solaranlagen, aber fuer unsere Verhaeltnisse doch unglaublich entrueckt. Wir konnten auch im "Long House" (auf Stelzen) schlafen.. Und natuerlich profitieren sie auch davon an uns Wasser und Bier und Cola zu verkaufen.. und jede Menge Souvernirs.

Am 2. Tag wars weniger anstrengend und wir konnten in 2 Wasserfaellen schwimmen.. der Weg war echt toll, ueberall Bambus und da wir dem Fluss gefolgt sind mit viel herumwaten und ueber Steine klettern bwz. auf ein paar Bambusstaeben ueber den Fluss..

Am letzten Tag dann zur Belohnung flussabwaerts, zuerst ne Stunde White Water Rafting (was schon echt lustig war wenn auch recht gemaessigt) und dann Bamboo Rafting.. Wir waren in 2 gruppen aufgeteilt und ich war mit den anderen 5 Deutschen auf einem Floss... dass dann permament ca. 30 cm unter Wasser war weil wir doch etwas schwerer waren als die anderen

Mir haben zwar 3 Tage spaeter immer noch die Beine weh getan aber es war eine suuper Tour und echt nett...  obwohl natuerlich wieder 50 Prozent deutsch

3.9.08 17:08, kommentieren

Bin grad etwas genervt da ich Bilder hochladen wollt aber muich solange mit dem Computer rumaergern musste bis dann die Batterie von meiner Kamera alle war...

Falls ihr besorgt die Nachrichten ueber Demonstrationen in Bangkok bzw. Streiks in Thailand gehoert habt, kann ich euch beruhigen: hier in Chiang Mai bekommt man davon gar nichts mit. Ich habs zuerst von Mama erfahren

Hab auf jeden Fall auch mit nen paar "Locals" drueber geredet und hier macht sich keiner irgendwie Sorgen darueber... ausser wegen der Touris die dann Thailand meiden und lieber nach Laos, Kambodscha etc. fahren. Was ich mir letzte Woche sowieso vorgenommen hatte

Noch was zum letzten Eintrag: ich hab mich vor dem Retreat nicht sonderlich fuer Buddhismus interessiert, aber wir hatten dort so ne Art vortrag darueber und ich war total baff wie logisch und universell die Religion ist.... den Moenchen nach hat Buddha schlicht und einfach gelehrt wie man lebt und wie man gluecklich ist (und das wollen wir ja alle).. Ausserdem der Grundsatz dass man nix einfach so glauben soll (auch wenn Buddha es sagt oder sonst wer) sondern nur das was was fuer sich selbst logisch begruenden kann..

Werd mich jetzt auf jeden Fall bisschen mehr damit beschaeftigen. In vielen KLostern hier wird "Monkchat" angeboten, d.h. man kann sich mit den juengeren Moenchen unterhalten... wodruch wir was lernen koennen und die Moenche Englisch ueben

War schon interessant, da die Moenche zumindest in der Stadt viel integrierter sind als ich dachte... sie gehen auch zur Schule bzw. Uni ausserhalb des Klosters und Videospiele a la Counterstrike scheinen kein Problem zu sein, wie ich hier im Internet Cafe merke, in dem ausser mir hauptsaechlich junge Moenche sitzen

Heute frueh bin ich um 6 aufgestanden um zu sehen wie die Moenche Essenspenden einsammeln.. selber kochen duerfen sie nicht, aber fuer die Monche kochen ist eine gute Tat und tatsaechlich warten dann im Morgengrauen Leute mit Essen am Strassenrand und tun es in die grossen Schalen die die Moenche dafuer haben. Dann knien sich die Spender hin und werden mit einer Art Sprechgesang von den Moenchen gesegnet. Echt ne ziemliche Show und sehr stimmungsvoll.

Wobei es die Leute offenbar etwas zu gut meinen, denn die Moenche bekommen extrem haefig Diabetes (auch da ihnen Sport im Sinne von Vergnuegen eigentlich verboten ist) 

 

2.9.08 05:33, kommentieren

Buddhist Meditation

Wie die meisten von euch wahrscheinlich wissen meditiere ich schon seit einer Weile und hier bieten etliche Kloster sogenannte 'Meditation Retreats' an, bei denen man 3 Tage oder mehr in einem buddhistischen Kloster bzw in meinem Fall einem extra zu diesem Zweck erbauten Meditationszentrum an... War mir nicht sicher ob das echt 3 Tage wert ist aber es war eine super Erfahrung und ich wuerde es am liebsten gleich wieder machen.... auch wenn es vielleicht fuer manche nicht so verlocken klingt.

Den Tagesablauf kann man so etwa als 'Kloster fuer Anfaenger' beschreiben.. um 5 aufstehen, dann 2 h Yoga und meditieren... ne Reissuppe  zum Fruehstueck (typisches Fruehstueck in Thailand) und dann wieder meditieren.. Im Gegensatz zu den Moenchen hatten wir aber nicht mittags 11.30 die letzte Mahlzeit

Das Zentrum ist echt perfekt fuer den Zweck, mitten in der Natur sprich man hoert nur Voegel und Zikaden, ne grosse Meditationshalle und viele ueberdachte Aussenflaechen so dass man auch bei Regen draussen seine kann oder Gehmeditationen machen... Alles wahnsinnig sauber, was mich hier sowieso ueberrascht hat. Auch in den billigsten Guesthouses findet man in der Regel saubere Zimmer und Baeder... was ich von Australien (nicht dass ich ueber Australien meckern will, ist nicht so meine Art ) nicht behaupten kann.. wo man sein Zimmer zuweilen mit Ameisen oder Maeusen und oefters mal  mit Kakerlaken teilt

Aber zurueck zum Meditieren: es war ausser zu den Disskussionszeiten Schweigepflicht und das kombiniert mit der Meditation hat unglaublich zum Nachdenken ueber sich selbst und das Leben und alles angeregt.

Insgesamt war ich einfach total verbluefft wie gluecklich und ausgeglichen man nach 3 Tagen meditieren ist.

Werd morgen noch bisschen mehr dazu schreiben..

1 Kommentar 31.8.08 15:18, kommentieren

Tempelruinen und Rock Climbing :)

Sooo.. mittlerweile gibts wieder so einiges zu erzaehlen.

Zuerst bin ich mit dem Zug ca. 80 km nach Ayuthaya gefahren.

Hier gibts zum Glueck 3. Klasse Wagen, die sehr laut und ziemlich staubig sind (weil immer alle Fenster offen sind, weil s ja keine Klimaanlage gibt...) und ausserdem sehr voll, aber extrem billig ( ca 25 cent fuer diese Strecke ) und es gibt viel zu gucken, allein die ganzen Thais im Zug, und alle 5 Minuten (kein Witz) kommt jemand durch und verkauft Essen oder Trinken).

Ayuthaya ist ne recht kleine Stadt, war so ca. 1400-1700 mal koenigiliche Hauptstadt und mitten im normalen Alltag stehen durt zahlreiche Tempelruinen. Man kann sich spottbillig ein Fahrrad mieten und gemuetlich herumfahren. Das Vergnuegen wird etwas geschmaelert durch den lauten chaotischen und stinkenden Verkehr der sich hier selbst durch die kleinste Ortschaft waelzt... die Thai lieben Motorraeder, man kann sie auch ueberall ausleihen und sie machen das Ueberqueren der Strassen noch schwerer. (Ampeln hab ich erst eine Handvoll gesehen..)

Da die Tempel nachts toll beleuchtet werden, hab ich noch eine sogenannte "sunset-tour" gebucht, wobei ich schliesslich der einzige Tourist war... sehr exklusiv obwohl das Englisch der oft selbst-ernannten "Guides" doch etwas zu wuenschen uebrig laesst und die Frau desd Guides mitkam und zwischendurch noch schnell einkaufen war bis ich dann etwas gedraengelt hab  war aber sehr interessant und wir haben noch einen  Elefanten-Hof oder so angesehen (man kann naemlich auch auf nem Elefant durch Ayuthaya reiten).. mit einem suessen kleinen Elefantenbaby...

Dann gings weiter mit Zoo und zwar in Lopburi, wo die vereinzelten Tempelruinen und auch sonst alles alles alles von Affen bevoelkert ist... haette nicht erwartet das es echt sooo suess ist und nicht nur irgendein Touri-Nepp. Aber die Affen sitzen auf jeder Laterne und Muelltonne, auf der Bahnschranke... werden natuerlich auch oft gefuettert und man sieht oft wie sie fast leere Trinkpaecken ausschluerfen... Als ich die eine Tempelruine besichtigen wollte gab man mir am Eingang sogar einen Stock um sie mir vom Leib zu halten, den ich aber zum Glueck nicht benutzen musste

Schlieslich noch mehr Ruinen in Sukothaiund am naechsten Tag in Si Satchanali... zwischendurch war das natuerlich mal n bisschen vielo mit Ruinen, aber ehrlich gesagt begann ich dann erst so die feinen Unterschiede zu erkennen (oder ueberhaupt welche). Obwohl die Tempel halt zerfallen sind, sieht man meistens Opfer von Raeucherstaebchen und Lotusblumen oder was zu essen,  ganz suess angerichtet mit ner Flasche zu trinken daneben..       

Sukothai war in Thailand vor Ayuthaya eine Weile Hauptstadt, also sind die Ruinen auch ein paar Jahrhunderte aelter... Und befinden sich ausserhalb der Stadt in einem "Historical Parc", eine tolle Anlage mit vielen Wassergraeben,  was das radfahren viel angenehmer macht. Zumal es wahnsinnig geregnet hat, wodurch sich alle anderen Touris irgendwo verkrochen hatten... ich hatte mich mit einem anderen deutschen Maedchen zusammengetan und unsere Ausdauer wurde auch belohnt durch den Anblick der Ruinen im aufsteigenden Dampf und Sonnenschein nach dem Regen... echt unbeschreiblich.

Mit einer anderen Deutschen bin ich dann nach Si Satchanali und schliesslich nach Chiang Mai (noch weiter im Norden) gefahren.   Diesmal im Nachtbus 2. Klasse was aber ein Fehler war, da der Bus ueberbucht waren und wir ca. 1,5 h eingequetscht im Gang stehen mussten... wir haben die Zeit genutzt um Saetze aus dem Sprachfuehrer zu lernen und laut zu rezitieren und damit so ziemlich den ganzen Bus unterhalten  und natuerlich auch viele freundliche Tips von den Thais bekommen.

Am Anfang war ich echt genervt und verwirrt, echt kein Wort zu verstehn und viele Schilder nicht lesen zu koennen und halt ueberall der grosse dumme trampelige Touri zu sein. Daran hat sich natuerlich nichts geaendert, aber ich komm damit jetzt ganz gut klar  Hab auch schon mit etlichen Expats geredet die seit Jahren oder Jahrzehnten hier leben und immer noch kein Thai sprechen... also kein schlechtes  Gewissen   Und auch sonst wir es irgendwie jeden Tag schoener und es gibt so viele kleine Dinge die ich liebe.. zum Beispiel diese vielen winzigen Eidechsen die ueberall an der Waenden herumhuschen... sogar nach dem taeglichen (warmen) Regenguss nach Hause zu waten

Uebrigens, natuerlich werden die Touris auch fuer ihr Geld gelebt, oefters bezahlt man an Eintritt das Dreifache wie die Thai, was man den Schildern auch ohne Thai-Kenntnisse entnehmen kann... einerseits dreist, andererseits fuer uns nur ne Frage von 20 oder 30 cent...

Jetzt bin ich also in Chiang Mai, das nicht nur viele Sehenswuerdigkeiten und nen tollen Nachtmarkt hat, sondern wo man auch endlos viel unternehmen kann...

Gestern hab ich einen Thai-Kockkurs gemacht, inklusive Shopping auf dem Gemuese-Markt und 7 Gerichte kochen pro Person... sprich Kochen-Essen-Kochen-Essen den ganzen Tag lang... zum Beispiel Fruehlingsrollen, fritierte Bananen... Curries, ne Suppe. Und natuerlich, wie wichtig die Balance von suess, sauer und salzig (uebrigens fast nie Slaz sondern Fischsosse) ist.. War echt schoen, die Lehrerin sprach gut Englisch und ja, ich hab tatsaechlich nicht nur essbare sondern leckere Sachen fabriziert... Obwohl ich beim Anblick der Kochstellen und Woks erst mal mindestens so nervoes war wie heute beim Klettern vor der Wand  

Tja, heute dann eben die Kroenung, ein Tag lang klettern... ich war mal wieder die einzige in der Gruppe sprich kaum Wartezeiten.. ich hab das ja noch nie gemacht aber  hab mich nicht schlecht geschlagen, zumal man zum Glueck weniger Armmuskeln als Beinmuskeln braucht. Konnte insgesamt 7 mal klettern, immer so 20-25 Meter... und werde deshalb jetzt gleich totmuede ins Bett fallen!! Ich hab alle Waende geschafft, obwohl ich zwischendurch echt kurz davor war zu betteln dass sie mich runterlassen, und ziemlich aufgeloest.. aber das sind die wahrscheinlich gewohnt, und deshalb auch recht unbeeindruckt was natuerlich richtig ist, weil man einfach nur weitermachen muss... Und, wie ich vorher zum Glueck als Tip bekommen  hatte, nie zu lange denken, "schaff ich den Griff oder schaff ichs nicht"... Das totale Highlight des tages war dann  "Abseiling", was ich nicht mal selbst gebucht hatte, das war inclusive also keine Wahl ich hatte es immer fuer nen recht duemmlichen Sport gehalten sich halt einfach an ner Wand abzuseilen, aber es war der WAAAHNSINN!! ;D Es ging fast 60 m runter in eine Hoehle, das letzte Stueck hing man nur noch am Seil mitten in der Luft... Am genialsten ist der Augenblick wo man ueber so ne ueberhaengenden Kante kommt und sich um einen herum auf einmal die riesige Hoehle oeffnet.... Atemberaubend, unbeschreiblich schoen! :D

25.8.08 16:58, kommentieren