Laos

In der Grenzstadt Chiang Khong blieb ich leider nen Tag laenger als geplant, weil mir diese bloede Doxycycline-Tablette (Malaria) ziemlich zu schaffen gemacht hat... Fieber, Uebelkeit und Bauchschamerzen und Durchfall, echt ein Rundumschlag.. bin dann in Chiang khong zum Artzt gegangen der nicht nur Sonntags da war, sondern auch perfekt englisch sprach und auch noch umsonst war..

Am naechsten Tag hab ich den Fluss (Mekong) ueberquert und offiziell in Laos eingereist was bisschen gedauert hat.

Und dann auf ein Slow Boat in Richtung Luang Prabang, 2 Tage auf dem breiten hellbraunen Mekong River... echt schoen und faul und entspannt, mit nem Zwischenstop ueber nacht in nem kleinen Ort der offenbar nur zu diesem Zweck geschaffen wurde... dementsprechend verzweifelt stuerzen sich saemtliche Hostel- und restaurant und Ladenbesitzer auf einen, zu mal in dieser Jahreszeit wenig los ist..

Also die Bootstour war cool aber waere ohne besagte Nebenwirkungen sicher noch schoener gewesen..

Luang Prabang hat dann den ersten nicht soo tollen Eindruck von Laos mehr als wiedergutgemacht. Es ist zwar teurer als Thailand aber viel weniger touristisch.. das hat mich in Thailand nicht unbedingt gesotert aber hier macht reisen noch mehr Spass, weil man immer dieses "Entdecker" Gefuehl hat..

Luang Prabang ist ne sehr sehr huebsche kleine Stadt (Echt!! keine Ironie... die Haeuser sind alle im Kolonial stil und recht geschmackvoll... Nen ganzen Tag haben wir bei einem Wasserfall in der Naehe verbracht, der nicht nur echt scoen anzusehen ist sondern mehrere (natuerliche) Pools zum Schwimmen hat. Ja einer der Vorteile der Stadt ist sicher dass man staendig Leute trifft die man auf dem Boot oder sonst wo kennengelernt hat.. von dort aus bin ich mit Robin (den ich in Chiang Mai auf der Trekking Tour kennengelernt hab) nach Phonsavan gefahren. Von dort aus kann man Tagseausfuege zur "Plain of Jars" machen. Dieses Gebiet wurde leider im Vietnamkrieg ziemlich zerbombt und ist deshalb voller Krater und einige alte Panzer... die Minen sind weggeraumt aber man darf trotzdem nur mit einem Guide dort hin.

Die eigentliche Attraktion sind die "Jars", wie steinerne 'Marmeladenglaeser' oder Toepfe.. bis zu Zwei Meter hoch und vermutlich 2000-2500 Jahr alt liegen die dort so rum, zu hunderten,und keiner weiss so wirklich wer sie wie gemacht hat oder warum. Vermutungen sind unter anderem dass sie als Urnen oder fuer alk. Gaehrung verwendet wurden. Es ist ein echt stimmungsvoller und nachdenklicher Ort, sehr schoen gelegen. Zuweilen kommt das Gefuehl auf dass es alles eine einzige riesige Kriegsgedenkstaette ist..

Die Busfahrt war sehr sehr schoen wenn auch recht lang da die Strasse sehr steil und kurvig ist, auf einigen Stuecken nicht mal befestigt und wir dann auch noch eine Panne hatten... der Fahrer begann den halben Bus auseinanderzunehmen (weil man scheinbar nur durch eine Klappe unter den Sitzen so richtig an den motor kommt) aber dann mussten wir doch auf nenc Reperaturservice warten.

Die Aussicht entschaedigt dafuer aber deutlich, nicht nur sehr schoen bergig bzw. felsig sondern auch jede Menge Reisfelder und Wasserbueffel und abgelegene Doerfer.. Mein Traum von Asien ^^ den einige von euch bestimmt teilen!

In vielen der Doerfer sieht man riesige Satellitenschuesseln obwohl ganz eindeutig kein Wasser oder Strom vorhanden ist.. ne Prioritaet offenbar.

Jetzt bin ich in der kleinen und sehr ruhigen Stadt Vang Vieng die mir jetzt schon fast besser gefaellt als Pai und wo ich in den naechsten Tagen ein paar Hoehlen ansehen werde..

14.9.08 14:46

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