Angkor Wat

Die Khmer-Tempel in der Umgebung von Siem Reap haben meine recht hohen Erwartungen sogar uebertroffen!!

Wir hatten einen Guide fuer 3 Tage der uns im TukTuk (wie ein kleiner Wagen oder Kutsche der an ein Motorrad gehaengt wird) der uns zwischen den Tempeln herumgefahren hat.

 
Es ist echt schwer zu beschreiben oder auch nur zu fotografieren weil man einfach dort herumlaufen muss und alles auf sich wirken lassen. Im einen Moment denkt man, "mann ist das gross', und im naechsten Moment, 'o nein, es ist sogar noch groesser'... Laut Reisefuehrer das groesste religioese Gebaeude der Welt.

Man koennte meinen die Tempel haengen einem bald zum Hals raus aber es einfach der Tempel aller Tempel und man verbringt  Stunden damit durch die ganzen Hallen und Raeume und Ruinen zu schleichen und die erstaunlich zahlreichen und gut erhaltenen Ornamente zu bestaunen.. einige Tempel mit den typischen irrsinnig hohen und steilen Treppen bieten auch nen ziemlich tollen Ausblick..

So ein Bauprojekt, vor allem vor fast 1000 Jahren, entzieht sich echt jeder Vorstellungskraft, dazu der Gedanke, dass von dieser Hochkultur dort jetzt lediglich Ruinen uebrig sind.

Einige Tempel sind praktisch ueberwuchert und riesige Baume wachsen aus den Mauern heraus..

Wunderschoen und majestaetisch , ehrfurchtgebietend... manchmal schon fast unheimlich.

Leider ist das ganze natuerlich von Touristen ueberflutet, man selber ist ja auch nicht besser.  

Zum Glueck haben wir uns den Sonnenaufgang ueber der Tuermen von Angkor Wat angesehen und so ein ganzes Stueck in den ruhigen und kuehlen Morgenstunden gesehen.

Ein weiterer Minuspunkt  sind die 'Hawker', hauptsaechlich (recht kleine) Kinder die ueber, ueberall in Scharen rumhaengen und versuchen einem Postkarten, Buecher, Tuecher, kleine Statuen, Armbaender etc etc  zu verkaufen und dabei nicht nur laut und hartnaeckig sind sondern zuweilen auch recht unfreundlich werden.

Und die albernsten Tricks anwenden.. zum beispiel ein Maedchen das beim Essen an unseren Tisch kam und, da wir keine kleinen goldenen  Goetterfiguren kaufen wollten, schliesslich nach der Hauptstadt von Madagaskar fragte... Um dann zu behaupten, 'da ihr das nicht wisst muesst ihr jetzt was kaufen'.

Im grossen und ganzen ist man daran hier gewoehnt (allein die TukTuk-Fahrer, die man woertlich alle 5 Minuten davonjagen muss), aber manchmal muss man schon aufpassen dass man nicht aergerlich wird.

Immerhin sollen diese Kinder wohl zumindest ein paar Stunden am Tag zur Schule gehen und Nachfahren von den urspr. Bewohnern der Region sein... Also wer haette mehr Recht, dort Souvenirs zu verkaufen.   

Auch hier in der Stadt sieht man erschreckend viele Kinder arbeiten, jede Art von Laufburschen etc, vor allem aber vor Laeden und Restaurants, die einen mit ihrem kindlichen Charme dort hineinlocken sollen und einem oefters lange auf der Strasse nachlaufen.  

Tja, morgen gahts weiter nach Bangkok und dann moeglichst schnell zu den huebschen Inseln in Thailand.  

27.9.08 13:10

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